Guter Content, aber wie?!
Sobald man sich einmal mit dem Thema SEO auseinandersetzt, stolpert man eher früher als später über folgende Fragen:
WAS ist guter Content?
WIE produziere ich guten Content?
Grundsätzlich ist hier etwas grundlegendes anzumerken:
Content ist für den User da. Sei es ein spannender Blogeintrag, ein nettes Tutorial oder eine Bericht über den 80igsten Geburtstag eurer Großtante.
Den Suchmaschinen selbst ist es egal über WAS ihr schreibt, es kommt jedoch darauf an WIE ihr es schreibt. Genau hier möchte ich heute ansetzen…
Die jenigen unter euch, die sich schon etwas mehr mit SEO beschäftigt haben, sind sicher schon einmal über den Begriff Keyworddichte oder ähnliches gestolpert. Schlagt euch das schleunigst aus dem Kopf… wir sind immerhin SEO-Rookies und wollen unseren Content für möglichst viele User interessant machen ohne uns stundenlang darüber Gedanken zu machen, ob das Keyword genau 3% oder 4% des Contents einnimmt.
Grundsätzliches zur Funktionsweise von Suchmaschinen
Jegliche Art von Artikeln (der,die,das) aber auch Personalpronomen (er,sie,es) werden von Suchmaschinen nahezu komplett ignoriert.
Für Suchmaschinen sind hauptsächlich Hauptwörter (Nomen) relevant.
Dieses kleine bischen Wissen kann jedoch sehr hilfreich sein. Es geht darum, den Content zu SEOmisieren… oder ganz einfach ausgedrückt: Die richtige Formulierung macht’s aus.
Um guten Content zu erzeugen, ersetzt ihr Artikel, Personalpronomen oder was auch immer gegen das im Artikel behandelte Schlüsselwort.
Folgendes Beispiel:
Ihr schreibt einen Artikel über Spam-Mails, weil euch diese (so wie jeden von uns), tierisch auf den Zeiger gehen.
Falsch:
“Sie sind mehr als nervig und müllen mir täglich meinen Posteingang zu”
Richtig:
“Spam-Mails sind mehr als nervig und müllen mir täglich meinen Posteingang zu”
Dieser geringe Unterschied wirkt sich maßgeblich auf eure SEO aus.
Hier ist zu beachten, dass man den verwendeten Begriff (in unserem Beispiel “Spam-Mails”) nicht varrieren sollte. Bleibt also immer beim verwendeten Schlüsselwortes und verwendet nicht einmal “Spam-Mails”,”Werbe-Mails”,”Viagra-Mails”, sondern bleibt bei eurem Schlüsselwort. Achtet hierbei jedoch wieder auf den Lesefluss… Wenn ihr zum 15ten mal das Wort “Spam-Mails” verwendet, werden euch eure Leser für sehr beschränkt halten was eure Artikulationsfähigkeiten angeht
Hierbei sollte noch beachtet werden, dass ein zu häufiges Vorkommen des Schlüsselworts von den Suchmaschienen als so genannte “Spam Words” erkannt werden, was eure SEO stark beeinträchtigen kann. (schlechtes Bsp.: “Spam-Mails sind mehr als nervig, da Spam-Mails andauernd meinen Posteingang zumüllen und Spam-Mails maßgeblich meinen Workflow beeinträchtigen”)
Noch ein Tip zum Schluss:
Denkt, wie schon oben angeführt, dass euer Content für User da ist… haltet euch also nicht zu sehr an diese Regeln… Das verwenden von Artikeln und Personalpronomen ist keineswegs verkehrt und kann den Lesefluss um ein vielfaches steigern.
Weiterführende Links:
www.probloggerworld.de
www.mattcutts.com (Englisch)



3. Juli 2008 







Ausgezeichneter Artikel! Wirklich sehr einfach erklärt!
ganz gut angerissen, dann müsste das nächste thema LSO bzw LSI sein um die sache abzurunden